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 Autor:Spinatwachtel
Titel: Shot
FSK: 14
Genre: slash/ death /Song-Ficlet/One-Shote
Pairing: Lauri/Aki
Disclaimer: Aki und Lauri gehören nicht mir und ich verdiene kein Geld damit. Es ist alles frei erfunden und der Song “Shot” war nur Leihgabe.
Claimer: Die Idee ist meine, aber ich denke es ist nix neues. Ich musste nur über das folgende Zitat(Auszug aus dem Film "Lord of War" ), das ich im Fernsehen aufgeschnappt habe, etwas schreiben.

Shot 

"Vierzehn Milliarden Munition werden pro Jahr hergestellt. Das sind zwei Kugeln pro Erdenmensch. In jeder Minute wird ein Mensch durch eine Schusswaffe ermordet. In dieser Minute werden fünfzehn Waffen hergestellt."


Es ist fast stockdunkel auf den Strassen Helsinkis, nur hier und da zieht eine Laterne an uns vorbei.
~Mitternacht, die Stunde der Geister, wie es heißt. Oder auch vielleicht die Stunde der Kriminellen, der Mörder~ schießt es mir durch den Kopf.
Ich verscheuche den Gedanken schnell und greife nach deiner Hand.
Du lächelst mir im Schein einer Laterne zu und wir gehen einen Schritt schneller. Es ist warm heute Nacht, beinahe erdrückend. Ich sehne mich nach der Kühle unserer Wohnung.
Unsere Schritten hallen in der kleinen Gasse nieder und ein unheimliches Echo ertönt. Es jagt mir eine unangenehme Gänsehaut über den Rücken.
Irgendwie habe ich ein beklemmendes Gefühl, so als ob noch etwas passieren würde. Etwas schreckliches.
Diese Ahnung sitzt ganz tief in meinem Herzen und lässt sich nicht verscheuchen.
Meine Rechte drückt deine Hand fester und du erwiderst den Druck. Zärtlich, beruhigend.
Und doch bleibt dieses Gefühl. Mit jedem Fuß, den wir voreinander setzen, wird es stärker. Schlägt fast in Angst um. Es ist als ob wir auf eine Gefahr zulaufen würden.
Und doch sage ich nichts. Du würdest nur lachen und mich einen Angsthasen nennen.
Wir biegen in die kleine Gasse ein, eine Abkürzung, und nun empfängt uns absolute Dunkelheit.
Die Angst nimmt mich nun völlig gefangen und ich schreite noch schneller aus, ziehe dich fast mit mir.
Murrend stolperst du hinterher, beschwerst dich, dass du bei dieser Wärme so laufen musst. Ich ignoriere es, ich will hier nur wieder raus.
Plötzlich wehen Stimmen zu uns herüber. Laute, zornige Stimmen.
Dann erkennen wir schemenhafte Gestalten. Sie scheinen sich zu streiten. heftig und wütend. Unwillkürlich ziehe ich den Kopf ein und will dich schnell an den beiden, wild gestikulierenden Schatten, vorbeiziehen. Doch dann ein lauter, dröhnender Knall.
Ich fahre herum, mein Herz rast mir bis zum Hals. Was war das ? Ein Schuss?
In dem Moment wo ich diesen Gedanken zu Ende gedacht habe, löst sich deine Hand aus meiner.
Du sagst mit einem erstickten Laut zu Boden.
“Lauri? Was ist mit dir?” Meine Stimme klingt schrill. Ich bekomme Panik, sie schnürt mir die Kehle zu.
Ich lasse mich neben dir fallen. Blut, überall Blut. Es sickert stetig aus einer Wunde am Bauch. Durchtränkt dein T-Shirt, färbt den Boden unter uns rot.
Du zitterst und hast die Augen geschlossen. Das fahle Mondlicht, das in diesem Moment in die kleine Gasse leuchtet, lässt dein Gesicht furchtbar blass erscheinen.
“Lauri? Bitte sag was! Irgendetwas!!!” flehe ich. Du bleibst stumm.
Mit bebenden Händen ziehe ich mein Handy aus der Tasche und versuche den Notruf zu wählen. Meine Finger sind von Blut durchtränkt und rutschen immer wieder von den Tasten ab.
Ich werde immer panischer, kann nicht mehr klar denken. Doch endlich, endlich habe ich es geschafft.
“Lauri, bitte…Lintu mach die Augen auf!”
Du stöhnst, deine Augenlieder flackern, doch du schaffst es sie zu öffnen.
“…ki was ….was….ist passiert?”
“Ich …ich weiß nicht genau. Da waren die Menschen…und ein Schuss….ein Querschläger….sie..sie haben dich getroffen.”
Erst jetzt fallen mir die beiden streitenden Menschen wieder ein. Ich sehe mich um, doch sie sind weg.
Wut und Verzweiflung tobt in mir. Wie kann man nur einfach gehen?
Doch darum kann ich mich jetzt nicht kümmern.
“Lauri, ich hab den Krankenwagen gerufen. Hörst du? Sie sind gleich da!”
Du lächelst schwach.
“Aki, sie doch….es ist vorbei….” presst du zwischen den Lippen hervor.
Ich sehe wieder auf deine Schusswunde hinab. Sie blutet stark und mit jedem Herzschlag wird noch mehr Blut herausgepumpt.
Deine Hand krallt sich in mein Hemd. Hilfe suchend, verzweifelt.
Doch ich kann dir nicht helfen.
“Du schaffst das…..hörst du?? Du schaffst das!”
Doch ich weiß, das es sinnlos ist. Dein Griff wird lockerer, deine Hand rutsch Zentimeter für Zentimeter hinab.
Mit jedem Zentimeter tropft eine Träne auf dein Gesicht. Meine Tränen.
“Bitte…..lass mich nicht allein.” flehe ich.
Vom weitem höre ich die Sirenen heulen. Sie kommen immer näher.
“Hörst du? Sie sind gleich da.”
Ein leichtes kopfschütteln, fast nicht sichtbar, von dir.
Der Krankenwagen biegt in die Gasse, seine Scheinwerfer fallen auf uns.
In dem Moment nimmst du den letzen Atemzug. Deine Hand erschlafft gänzlich, fällt neben deinen Körper auf den Boden.
Deine grünen Augen brechen und sind jetzt leer. Ganz und gar leer. Kein freudiges blitzen ist mehr in ihnen. Keine liebevollen Blicke mehr von dir.
In dem Moment begreife ich was geschehen ist. Du bist tot. Kommst nie mehr wieder. Hast mich allein gelassen. Wirst mir nie wieder antworten, obwohl du doch immer eine Antwort auf meine Fragen hattest.
Ich streiche mit meiner Hand über deine Augen, schließe sie.
Du gehst und nur eine Frage wird hier zurück bleiben.
Warum tun wir so was?




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