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FSK: 18

Genre: OOC, larp, depri, rape

Disclaimer: The Rasmus sind nicht mein Eigentum bla bla und ich habe alles erfunden bla und blub…

Claimer: Emma, Amelie, Breyanna, Leevi und alles anderen nicht berühmten Personen sind meins, genauso wie die Idee.

 

 

Teil 19:

Scheinbar seelenruhig schnitt sich Lauri einen Streifen Speck von seinem Stück Fleisch und beobachte den bewusstlosen Miro. In seinem Inneren tobte aber das Adrenalin und er tat sich schwer damit, ruhig auf der alten Truhe sitzen zu blieben.  Jesse war leider schon tot. Lauri hatte ihm ausversehen den Schädel eingeschlagen, während Leevi seine Kräfte besser unter Kontrolle gehabt hatte. Alles war gut geplant gewesen. Joonas hatte sich bereit erklärt einen wertvollen Kelch, der für das Abendmahl zum Gottesdienst gebraucht wurde, zu stehlen. Mit Jesses und Miros verschwinden würde man diesen Diebstahl auf die beiden Männer schieben, die sich nach der Tat auf und davon gemacht hatten. Lauri und Leevi hatten dann die beiden Wachbüttel nach einer durchzechten Nacht aufgelauert und niedergeschlagen. Schwieriger war es gewesen, beide Männer bis zu seiner Burg zu bringen, ohne gesehen zu werden. Schließlich hatten sie sich dazu entschlossen beide mit Mohnsaft ruhig zu stellen, sie in einem Heuwagen zu verstecken und sie bei einer Nacht und Nebel Aktion durch den Fluchttunnel in das Innere der Burg zu bringen. Lauri hätte sich auch einen anderen Ort suchen können, aber das Verlies hatte dicke Mauern. Mauern, die keine Geräusche nach außen ließen. Und bis jetzt hatte weder Magd noch Knecht etwas davon mitbekommen.

Miro stöhnte und Lauris Aufmerksamkeit war geweckt.

Er öffnete seine Augen, sein Kopf schmerzte und seine Hände fühlten sich  seltsam an. Schmerzlich entrückt. Es war dämmrig, einige Öllampen brannten und warfen flackernde Schatten gegen die Wände. Die Ketten an der Wand verrieten ihm wo er sich ungefähr befand und sein Kopf schwenkte panisch hin und her. Nach wenigen Sekunden Begriff der Mann, das er an einem Stuhl gefesselt war und er blickte auf seine Hände, in der Hoffnung er könne sich befreien.

Sie waren nicht mehr da. Blutverkrustete Stumpen, gefesselt an den Armlehnen. Dann ein panischer Schrei, der durch einen Knebel erstickte wurde.

Lauri, der immer noch auf der Truhe saß, die sie in das Verlies geschleppt hatten, sprang herunter.

„Halt dein Maul, oder ich bringe dich gleich um!“

Vergeblich versuchte Miro sich zu beruhigen, doch seine Atemzüge wurden immer hektischer. Was hatte dieser Mann vor?! Wo war er?!

„Herr, ich glaube er erstickt bald.“ meldete sich Leevi leise zu Wort, ganz bleich im Gesicht. Lauri hatte sich  Mühe gegeben, die Blutung mit einem heißen Kautereisen zu stoppen, da wollte er nicht riskieren, das der Spaß zu schnell vorüber war und er riss Miro den Knebel aus dem Mund. Sofort begann der Mann zu brüllen und Lauri schlug ihm mit der Eisengepanzerten Faust ins Gesicht. Er büßte zwei Zähne ein, die er Ylönen vor die Füße spuckte.

„Wieso?“ wimmerte er.

„Wieso die Hände? Du hast mir meine Frau gestohlen!“

Er genoss das wiederholt panische aufflackern in den Augen Miros. Es war sogar ein besseres Gefühl, als bei Lotta zu liegen.

Nun begriff Miro und seine Augen weiteten sich noch mehr. Der Ehemann dieser rothaarigen Hexe! Sein Herzschlag beschleunigte sich auf das Äußerste und er wimmerte wieder. „Es tut mir leid.“

Er wollte hier raus! Er hatte Angst, wie er es noch nie verspürt hatte.

„Lass mich gehen und ich ficke nie wieder ein Weib.“ flehte Miro, bekam aber nur einen spöttischen Blick von Ylönen.

„Das glaube ich dir sogar.“ Lauri machte eine Handbewegung, ohne den Blick von Miro zu nehmen und Leevi fasste nach einem glühenden Eisen, das in einem Kohlebecken gelegen hatte. „Denn du wärst gar nicht mehr in der Lage dazu, wenn ich dich laufen lassen würde.“

Das Eisen glühte rot und orange und näherte sich Miro, dem langsam aufging, was Ylönen vorhatte.

„Nein!“ Der Mann versuchte an seinen Fesseln zu zerren und schaukelte den Stuhl hin und her, ein Versuch nur irgendwie auszuweichen. „Bitte!“

Das heiße Eisen versengte seinen Schritt und er brüllte wie am Spieß, vermischte sich mit einem hässlichen Zischen. Durch das verzweifelte aufbäumen des gefesselten Körpers fiel der Stuhl um und Miros Gebrülle erstarb. Nur noch der Gestank vom verbrannten Fleisch beherrschte nun den Kerker.

Lauri ließ das Eisen fallen.

„Ist..ist er tot?“ flüsterte Leevi.

„Sieh nach.“ erwiderte Lauri und der junge Mann beugte sich über Miro.

„Er atmet noch.“

Lauri knirschte wütend mit den Zähnen. Zäh also auch noch!  Zornig darüber, dass dieses Schwein immer noch lebte, kippte er einen Eimer Wasser über ihn, der bereitgestanden hatte, falls der Mann zu früh das Bewusstsein verlor und er kam  wieder stöhnen zu sich. Wie er so da lag, immer noch gefesselt an dem Stuhl, war ein erbärmlicher Anblick und Lauri trat in noch einmal zwischen die Beine. Doch dieses Mal war Miro nicht mehr Mal im Stande dazu einen Laut von sich zugeben. Seine Augen starrten ihn nur gequält und voller Pein entgegen. Er drehte sich um und öffnete die Truhe, holte eine Axt heraus, die er Leevi in die Hände drückte.

„Eine weitere Lektion für dich. Wie man ein wehrloses Schwein tötet!“

Leevi schluckte. Es war nicht das erste Mal, das er jemanden tötete, aber das erste Mal, dass er ein wehrloses und gequältes Opfer den Kopf abschlagen musste.

„Hole weit aus, dann musst du nur einmal zuschlagen.“ erklärte Lauri mit erschreckender Nüchternheit und Leevi gehorchte.

Miro konnte nicht einmal mehr Schreien, als die Axt niedersauste. Leevi sah nur die weit aufgerissenen Augen, der Mund der sich zu einem Schrei öffnete und den Kopf, der durch die Wucht ein paar Meter wegrollte. Dann lies er die Axt fallen und erbrach sich fast auf dem Kerkerboden vor Abscheu.

Lauri aber wirkte seltsam zufrieden.

 

Sie hatten beide, Jesse und Miro, zerhackt und die Leichenteile den Schweinen zum Fraß vorgeworfen. Während Leevi sich in die Knappenunterkunft geflüchtete hatte, hatte Lauri sich mit einer Flasche Wein in einer seiner Privaträume gesetzt, in denen es niemand wagte ihn zu stören.

Es hatte sich so gut angefühlt, Miro wimmern zu hören und sein Entsetzen zu sehen, doch das Gefühl verblasste viel zu schnell. Die Sonne war gerade aufgegangen und  das erste Gesinde kroch hervor und schon fühlte Lauri sich wieder genauso kalt wie die Monate zuvor. Er hatte Emma gerächt. Aber verändert hatte das rein gar nichts.

Sie war immer noch verschwunden. Seit neun Monaten hatte er immer wieder darauf gehofft, dass sie in der Tür stand. Wo nahm er noch die Hoffnung her? Hatte überhaupt noch Sinn zu hoffen, dass sie lebte?

Seine Augen begannen wieder zu brennen und seine Hand, die d den Becher Wein umklammerte zitterte. Sie war tot. Emma hatte sich aufgegeben, wie also sollte sie den reißenden Fluss überlebt haben? Die Tränen schossen Lauri in die Augen, ohne Chance sich noch dagegen zu wehren. Er holte aus und schleuderte den Becher in den Kamin, wo es zahllose Scherben zerbrach.

„Verdammt!“ Sein Fluch ging in ein halbes Schluchzen über und er  wischte sich über die Augen, doch die Tränen ließen sich nicht so einfach wegwischen.

Lauri hätte besser aus sie aufpassen müssen. Er hätte ihr mehr Halt geben müssen. Hätte er doch….

 

 




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